Über das Unsichtbarsein und Treibenlassen

»Über das Unsichtbarsein und Treibenlassen« dokumentiert filmisch und essayistisch die Ästhetik eines persönlichen Schwellenzustandes. Fokus der Arbeit ist der liminale Moment zwischen Aus- und Eingliederung in eine fremde Kultur sowie die Wahrnehmung dieser. Die Aufnahmen sollen dem Rezipienten als Fenster dienen, in dem Schlüsselmomente und Symbole einer innerlichen Transformation und Auflösung in der flüchtigen Atmosphäre des fremden Ortes dargestellt werden.

Den linearen Bewegungsstrom, in dem ich mich als Filmemacherin befinde, habe ich in der Montage zunehmend gebrochen, um Assoziationen eines Wegträumens in dreidimensionale Richtungen zu erzeugen. Dadurch wird die Orientierungslosigkeit und gleichzeitige Freiheit zum Ausdruck gebracht. Der Einbezug der lyrisch-subjektiven Kommentare basiert auf einer assozierenden Cut-up Technik von selbstrefkletierenden Tagebucheinträgen innerhalb des Feldeintritts und füllt damit die sensorische Bildwelt mit persönlicher Bedeutung.

Essayistischer Dokumentarfilm, 2019, 5:32 Min.

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