INTERMEDIALE FOTOGRAFIE [Projection Mapping]

Eine Fotografie stellt einen gewählten Bildausschnitt eines Fotografen dar und schließt alles andere aus. Wie lassen sich hingegen vielschichtige Wahrnehmungen und Kontexte für diese durch das Hinzuziehen weiterer Medien schaffen und wie können Grenzen damit überschritten werden? Wie lassen sich etwa
Atmosphären oder Effekte eines Bildes verstärken und damit auch dynamisch transformieren?

Projection Mapping Installation, 2019

Im Rahmen einer Installation haben wir experimentell erfahren, wie eine solche Fotografie multimedial erweitert und betrachtet werden kann, um neue oder alternative Wirkungen und Kontexte hervorzurufen. Wir haben uns mit der Intermedialität, mit Brüchen und den sich daraus erschließenden Möglichkeiten von neuen, ästhetischen Kopplungen befasst um Bilder audiovisuell zu transformieren und ihnen neue Eigenschaften zuzuschreiben.

Die Installation soll damit sowohl ein mediales, als auch inhaltliches Spannungsverhältnis erzeugen, wodurch sie sich von der Betrachtung eines „reinen Filmes“ oder Fotografie differenziert. Handelt es sich zum einen um ein gewohntes Medium, einer Fotografie, wird diese zugleich durch das intermediale Zusammenspiel im Raum dynamisch verändert und durch projizierte Einflüsse mehrdimensional transformiert.

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